„Mit unserem Antrag auf Schaffung eines Radwegs vom hessischen Radfernweg R4 in Höhe von Zierenberg bis zum hessischen Radfernweg R1 in Fuldatal wollen wir den Erfordernissen für die touristische Nutzung und den berechtigten Interessen der einheimischen Radfahrer Rechnung tragen“, so Martin Roth, Sprecher der CDU Kreistagsfraktion für Wirtschafts- und Strukturpolitik, Bau- und Verkehrswesen.

Roth weiter:
„Wir wollen den Kreisausschuss beauftragen, sich bei der GrimmHeimat NordHessen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit beim „Projekt Qualitätsmanagementkonzept für Rad- und Wanderwege in der GrimmHeimat NordHessen“ für die Schaffung dieser Querverbindung einzusetzen.
Die Ausweisung soll in enger Abstimmung mit den betroffenen Kommunen erfolgen und nach Möglichkeit vollständig auf bereits bestehenden für Radfahrer freigegebenen Strecken entlang führen.

Da der Kreistag der „Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Interkommunalen Zusammenarbeit zum Projekt Qualitätsmanagementkonzept für Rad- und Wanderwege in der GrimmHeimat NordHessen zugestimmt hat und wir uns gegenwärtig noch am Anfang des auf fünf Jahre festgelegten Projektzeitraums befinden, halten wir es für sinnvoll, Einfluss auf die gegenwärtig erhobene Erfassung und Sammlung von Daten zur nordhessischen Radwegeinfrastruktur zu nehmen.

Während es mit dem Hessischen Radfernweg R1, dem Hessischen Radfernweg R4, dem Reinhardswaldradweg und dem Diemelradweg gleich vier landschaftlich ansprechende Radwege gibt, die vom Nordende des Landkreises Kassel auf verschiedenen Routen in südliche Richtung führen, findet sich in Ost-West-Ausrichtung im Bereich nördlich der Stadt Kassel kein vergleichbares Angebot (abgesehen von einem kurzen Teilstück des Märchenland-Radrundweges). Insbesondere eine angemessene Verbindung zwischen dem R4 etwa in Höhe der Stadt Zierenberg und dem R1 in Fuldatal würde für Radtouristen eine attraktive Ergänzung des bestehenden Angebotes darstellen und könnte zum Beispiel für Rundfahrten mit dem Ausgangs- und Endpunkt Bad Karlshafen genutzt werden. Zugleich könnte bei Realisierung eines solchen verbindenden Radweges im vergleichsweise dicht besiedelten Gebiet der nördlichen Kasseler Anrainerkommunen Ahnatal, Vellmar und Fuldatal dieser auch für Einheimische sowohl als Ergänzung zu gewerblichen Pendlerverkehren als auch hinsichtlich seiner Naherholungsfunktion verstärkt Anklang finden.“

„Da die Maßnahmen des genannten Projektes der GrimmHeimatNordHessen aus den Mitteln des Programms der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) des Landes Hessen bereit gestellt werden und es sich ausdrücklich nicht um die Neuerrichtung eines Radwegs handeln soll, kann der Antrag kostenneutral für den Landkreis Kassel umgesetzt werden“, so Roth abschließend.

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