„Nur mit ausreichend Mitteln von Investoren aus den Kapitalmärkten und breiter gesellschaftlicher Akzeptanz für notwendige Infrastrukturmaßnahmen kann das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien noch stärker zu erhöhen als bislang geplant, erreicht werden,“ mahnt CDU- Partei- und Fraktionsvorsitzender Frank Williges zur realistischen Einschätzung des Möglichen.

„Wenn der SPD- Abgeordnete Gremmels glaubt, ein Windrad würde dann eher akzeptiert, wenn es statt durch den Kapitalmarkt durch eine, wie auch immer geartete Bürgergenossenschaft finanziert wird, so irrt er nicht nur, er verhöhnt auch die protestierenden Bürger. Wer sich durch Schattenwurf, Lärmbelastung oder Beeinträchtigung des Landschaftsbildes gestört fühlt, wird seinen Widerstand wohl kaum von der Rechtsform der Betreibergesellschaft abhängig machen,“ reagiert Williges auf die abenteuerlichen Einlassungen der SPD und ergänzt:

„Wer wie Gremmels schon wegen der vergleichsweise harmlosen Optimierung einer 110 KV- Leitung einen nervigen Kleinkrieg mit dem Netzbetreiber EON führt, muss erklären, wie der Neubau dringend benötigter 380 KV- Überlandleitungen rasch erfolgen kann.“

„Wer, wie die Kreis- SPD, weiterhin den Protest gegen Infrastrukturmaßnahmen zur Hauptaufgabe erklärt und zur Finanzierung der Energiewende auf sozialistische Strukturen setzt, wird die Entwicklung nicht fördern sondern behindern,“ stellt der CDU- Vorsitzende fest und erklärt für die CDU:

„Realistische Ziele und Zeitpläne, solide Finanzierung, keine überhasteten Entscheidungen, Versorgungssicherheit, bezahlbare Strompreise und Akzeptanz durch Überzeugung von der Notwendigkeit sind die Vorraussetzungen für ein Gelingen der Energiewende.“

 

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