Mit einem Antrag für die nächste Kreistagssitzung setzt sich die CDU Fraktion für eine flächendeckende Versorgung mit Defibrillatoren in allen öffentlich zugänglichen kommunalen Einrichtungen im Landkreis ein.

Dazu Anna-Lena Habel, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion:
„Der plötzliche Herztod ist mit jährlich 100.000 Opfern in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. Die Betroffenen haben meist nur dann eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird. Da meist nur Laien bei einem solchen Ereignis als Ersthelfer vor Ort sind, ist es von besonderer Wichtigkeit, ein AED Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung zu haben. Dieses Gerät ist selbsterklärend und gibt nach dem Einschalten alle notwendigen Schritte akustisch vor, so dass der Laie nichts falsch machen kann.

Daher sollte in jeder öffentlich zugänglichen kommunalen Einrichtung im Landkreis ein Defibrillator zur Verfügung stehen. Hier hat der Landkreis bei seinen Einrichtungen eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Dies gilt insbesondere für die Sportstätten, wo die Gefahr eines plötzlichen Herzstillstands sicherlich höher ist als in Verwaltungseinrichtungen.

Uns ist bewusst, dass die Bereitstellung von Defibrillatoren in einigen Kommunen bereits auf einem guten Weg ist. Allerdings sind wir kreisweit noch deutlich von einer flächendeckenden Versorgung entfernt. Dass diese erreicht wird, soll durch das Engagement des Kreises sichergestellt werden.

Kooperationen mit dem DRK, dem ASB, den Johannitern, dem THW oder gleich gelagerten Organisationen, wie z. B. der Björn-Steiger-Stiftung, die auch bei der Beschaffung von Defibrillator unterstützen, können bei der Bereitstellung helfen und sind daher anzustreben.“

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