„Der Vorschlag von FDP- Landtagskandidat Sven Makoschey, die Speckgürtelkommunen in die Stadt Kassel einzugemeinden, passt nicht in die Zeit und ist schädlich für die weitere Entwicklung der Region“, stellt Frank Williges, Fraktions- und Kreisvorsitzender der CDU, fest.

„Nicht Eingemeindungen sondern Kooperation zwischen kommunalen Gebietskörperschaften ist die moderne Lösung aktueller Probleme. Städte und Gemeinden können in vielfältiger Weise zusammenarbeiten, damit Geld einsparen und ihre Selbstständigkeit und Identität behalten.

Die Landkreise im Norden Hessens und die Stadt Kassel müssen in Bereichen wie Gesundheitsversorgung, Tourismus, Wirtschaftsförderung, Abfallwirtschaft sowie Bauleit- und Regionalplanung miteinander kooperieren. Dazu ist ein Regionalverband, wie von der CDU in Stadt und Landkreis Kassel vorgeschlagen, der ideale Weg“, erläutert Williges das Konzept der CDU.

„Eine Eingemeindung von Umlandkommunen in die Stadt Kassel wäre, wenn überhaupt, bei der kommunalen Gebietsreform Anfang der 70er Jahre sinnvoll gewesen. Würde man sie jetzt vollziehen, so bliebe ein finanziell und strukturell kaum lebensfähiger Restlandkreis übrig. Und daher bleibt abschließend festzustellen: Der Vorstoß von Makoschey ist absurd und sollte nicht weiter verfolgt werden“, schließt Williges.

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