Die Kreis- CDU bleibt bei ihrer Forderung: „Die Abfallgebühren im Landkreis Kassel müssen gesenkt werden. Es gibt einen Jahresüberschuss, der an die Gebührenzahler zurück zu geben ist. Nachbarkreise in den angrenzenden Bundesländern zeigen uns, wie es günstiger geht,“ stellt der CDU Kreisvorsitzende Frank Williges fest.

"In der üblichen, auf angeblichem Herrschaftswissen basierenden belehrenden Art habe die Kreisspitze die Fakten wieder einmal uminterpretiert", so der CDU- Kreisvorsitzende weiter.

„ Da wird mit einem kürzeren Abholzyklus im Landkreis Kassel argumentiert, um die höheren Gebühren zu rechtfertigen. Verschwiegen wird, dass die Bürger keine Alternative haben. Der in der Satzung verankerte Anschluss- und Benutzungszwang zwingt für jedes Haushaltsmitglied mindestens ein Volumen von 20 Liter für Restabfälle vorzuhalten. Durch die verfügbaren Behältergrößen sind es bei fünf oder sieben Personen im Haushalt sogar noch mehr. Bürger, die sich ökologisch vorbildlich verhalten, ihren Abfall konsequent trennen und nur wenig Restabfall haben, werden dadurch im Landkreis Kassel bestraft.“

Die Forderungen der Kreis- CDU sind daher konsequent und eindeutig:

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    Den Teil der Abfalleinsammlung, der derzeit noch vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft erledigt wird, wird an private Unternehmen übertragen.
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    Das vorzuhaltende Restabfallbehältervolumen wird so angepasst, dass ökologisch richtiges Verhalten honoriert wird.
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    Die Müllgebühren werden gesenkt.

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