Beim Pakt für den Nachmittag, der sich an Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen richtet, übernehmen Land, Schulträger und Kommunen erstmals gemeinsam Verantwortung für ein integriertes und passgenaues Bildungs- und Betreuungsangebot.

Das Ziel der Vereinbarung ist, noch stärker zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer besseren individuellen Förderung für die Schülerinnen und Schüler sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern beizutragen.

Mit dem Besuch der die Ludwig-Emil-Grimm-Schule in Fuldatal-Ihringshausen hat sich die CDU Kreistagsfraktion an einer Schule des Landkreises über die konkrete Umsetzung vor Ort informiert.

Frau Sommer-Kreher, Schulleiterin der Ludwig-Emil-Grimm-Schule, informierte, dass im Rahmen des Pakts für den Nachmittag 147 Schülerinnen und Schülern in der Zeit von 07:30 bis 16:30 Uhr verschiedene Betreuungs- und Ganztagsmodule angeboten werden.

Ein rhythmisierter Tagesablauf und die Verzahnung von Unterricht am Vormittag und Betreuungsangeboten vor Unterrichtsbeginn und am Nachmittag sind durch dieses Modell gewährleistet. Es besteht die Möglichkeit, sich in verschiedene Ganztags– und Betreuungsmodule einzuwählen. Die Anmeldung ist freiwillig. Nach der Anmeldung ist die Teilnahme für ein Jahr verpflichtend.

Weiter ist im pädagogischen Konzept für alle im Ganztag angemeldeten Kinder ein warmes und gesundheitlich ausgewogenes Mittagessen vorgesehen. Die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Bürgermeister Karsten Schreiber zeigte sich überzeugt, durch diese Kooperation mit Land und Kreis ein Angebot in Ihringshausen zu unterbreiten, das den Bedürfnissen von Kindern und Eltern voll gerecht wird, was insbesondere auch dadurch zum Ausdruck kommt, dass in absehbarer Zeit eine Erweiterung in Angriff genommen werden muss.

Diese geglückte und von allen Beteiligten als äußerst förderlich angesehene Umsetzung des Pakts für den Nachmittag hat die Kreistagsfraktion dazu veranlasst, sich mit einem Berichtsantrag für die Kreistagssitzung am 01. November vom Kreisausschuss über die weitere Umsetzung im Landkreis informieren zu lassen. Dabei wurde mitgeteilt, dass neben der Ludwig-Emil-Grimm-Schule derzeit noch die Ernst-Abbe-Schule, Kaufungen-Oberkaufungen mit 236 Schülerinnen und Schülern und die Regenbogenschule, Lohfelden mit 185 Schülerinnen und Schülern am Pakt teilnehmen. Interesse hat die Grundschule Fuldatal-Simmershausen signalisiert.

„Dort, wo Schule und Kommune den Bedarf zur Umsetzung des Pakts sehen, wird sich die CDU Kreistagsfraktion dafür einsetzen, die von Kreisseite erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen“, so Andreas Mock, Vorsitzender des Schularbeitskreises der Fraktion.

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