„Die Tatsache, dass in Kassel zwei Beratungsstellen für Pflegebedürftige statt einer gemeinsamen Einrichtung neu geschaffen wurden, ist ein erneuter Beweis, wie weit die Spitzen von Stadt und Landkreis Kassel noch von einem Regionalkreis entfernt sind,“ kommentiert der CDU Fraktionsvorsitzende Arno Meißner die neu geschaffenen Doppelstrukturen im Sozialbereich und macht aus seiner Verärgerung keinen Hehl:

„Während auf der einen Seite bestehende Ämter mit erheblichem Aufwand zusammengeführt werden müssen, wird hier die Chance vergeben, beim Neustart von Pflegestützpunkten zu kooperieren.“

„Geradezu abenteuerlich sei die Begründung, es mangele an geeigneten Räumen für einen gemeinsamen Pflegestützpunkt“, sagt Meißner, der weiter feststellt:

„Noch deutlicher wird der fehlende Wille zur wirklichen Zusammenarbeit, wenn man sich die näheren Umstände der Einstellung der bisherigen gemeinsamen Startseite des Internetauftritts vor Augen führt. Wer so, wie von Seiten der Stadt geschehen, ohne vorherige Information des Partners gravierende Veränderungen vornimmt, dem ist weder an einem wertschätzenden Verhältnis noch an einer echten Partnerschaft gelegen“.

„Politiker wie Oberbürgermeister Hilgen und Landrat Schmidt, die an so überschaubaren Aufgaben, wie der Suche nach geeigneten Räumen scheitern, sind kaum geeignet die wirklichen Probleme unserer Region zu lösen. Sonntagsreden und Schuldzuweisungen für eigenes Versagen an Dritte ersetzen kein verantwortliches Handeln im eigenen Aufgabenbereich“, so Meißner abschließend.

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