Der nordhessische Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert besuchte gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Frank Williges die Gemeinden Kaufungen und Helsa im Lossetal, um sich über die aktuellen Entwicklungen in der Diskussion über den Autobahnbau zu informieren.

„Ich hatte Herrn Siebert eingeladen, um ihm bei einer Befahrung der K 7 sowie der B 7 die örtliche Situation zu erläutern. Wir haben uns die K 7 in den Ortsdurchfahrten von Kaufungen und Helsa, die Zubringer K 6 in Kaufungen und B 451 in Helsa, die Tunnelbaustelle bei Eschenstruth, den geplanten Verlauf der A 44 zwischen Oberkaufungen und Helsa sowie die Problematik des Anschlusses der A 44 an die A 7 angesehen. Auch das Gewerbegebiet Kaufungen- Papierfabrik mit seinen Verkehrsanbindungen, die nach der gegenwärtigen Autobahnplanung problematisch würden, war Gegenstand der Ortsbesichtigung.“ erklärte der CDU- Kreis- und Fraktionsvorsitzende Frank Williges und erläutert den Grund für die Einladung an Bernd Siebert:

„Ich wollte Herrn Siebert verdeutlichen, welche Konsequenzen ein Verzicht auf eine Parallelstraße zur Autobahn, die die derzeitige B 7 künftig sein könnte, für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Bewusst habe ich auch auf die Verkehrsströme hingewiesen, die über B 451 und K6 zufließen, um deutlich zu machen, dass die Lage in den Ortsdurchfahrten von Kaufungen und Helsa nicht nur bei künftigen Vollsperrungen auf der A44 sehr kritisch würde. Auch die möglichen Konsequenzen einer unzureichenden Anbindung des Gewerbegebiets Papierfabrik sowie die Folgen für die Verkehrsströme im Osten der Stadt Kassel bei einem Wegfall der Anschlussstelle Kassel-Ost auf der A7 habe ich dem Bundestagsabgeordneten erläutert.“

Siebert sagte dazu: „Bei den in den nächsten Wochen anstehenden Gesprächen werden die berechtigten Anliegen vorgetragen werden und ich hoffe, dass damit auch noch Einfluss auf die Entscheidungen genommen werden kann.“

„Thema sei darüber hinaus auch gewesen,“ so Williges, „dass die Gemeinden Kaufungen und Helsa nach seiner Auffassung auf keinen Fall mit Bauunterhaltungskosten belastet werden dürfen, die infolge einer Straßenabstufung wegen des Autobahnbaus entstünden. Da sehe ich mich nicht nur als Kommunalpolitiker sondern auch als Landtagskandidat in der Verantwortung für die Gemeinden zu kämpfen. Die Menschen im Lossetal wollten keine Autobahn im Tal. Sie dürfen weder mit zusätzlichem Verkehr in den Orten noch durch Kosten für die unmittelbaren Folgen des Autobahnbaus belastet werden“, fasste Williges seine Forderungen zusammen.

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