Sehr geehrter Herr Minister Dr. Ramsauer,

ich wende mich heute direkt an Sie, weil ich in den Plänen zur Trassenführung der A44 im Bereich Kaufungen/Helsa (VKE11) insbesondere vor dem Hintergrund von Einwänden des Bundesrechnungshofes erhebliches Konfliktpotential sehe.

 

Aus meiner Sicht ist die gewählte Trasse .der A44 und ein damit verbundener Rückbau des B7-Teilstückes zwischen Oberkaufungen und Helsa problematisch, weil bei Stauereignissen auf dem zukünftigen Autobahnabschnitt die Ortslagen Kaufungen und Helsa massiv durch Verkehr belastet würden und der vorhandene Querschnitt der Kreisstraße 7 einige problematische EngstelIen wie z.B. den Kreisel zwischen Nieder- und Oberkaufungen, mehrfache Querungen von Gleisanlagen und nicht ausreichend leistungsfähige Ortsdurchfahrten aufweist.

 

Auch wenn der Bundesrechnungshof selbstverständlich unter monetären Gesichtspunkten bei der derzeitigen Haushaltslage und der vorherrschenden Unterfinanzierung im Bereich des Straßenneubaus und Straßenerhalts nach Einsparpotentialen sucht, darf dies aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass schon heute in ihren Auswirkungen absehbar verkehrstechnisch hochproblematische Planungen umgesetzt und damit auf unabsehbare Zeit manifestiert werden.

 

Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Ramsauer, ich bitte Sie sehr, sich in dieser Sache dafür einzusetzen, dass die derzeitigen Planungen nicht verwirklicht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Norbert Wett

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag