SÖHREWALD-WATTENBACH. Auf Einladung von Familie Lotzgeselle aus Söhrewald-Wattenbach konnte sich der Bundestagskandidat, Michael Aufenanger (CDU), für den Wahlkreis 168, wozu neben der Stadt Kassel die nördlichen und östlichen Vororte gehören, auf dem Milchviehbetrieb über die Arbeit der örtlichen Landwirtschaft informieren.

Landwirtschaft braucht ein offenes Ohr in Berlin!

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Kassel, Reinhard Schulte-Ebbert, und der Familie Lotzgeselle hat sich Aufenanger über die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft informiert. Besonders deutlich wurden dabei die gesetzlichen Regelungen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angesprochen, die zur Erhöhung von Produktionskosten führen. „Eine Landwirtschaftspolitik darf nicht dazu führen, dass wir in ein paar Jahren keine Landwirtschaft mehr haben!“, so Aufenanger. Aus diesem Grund spricht er sich für Regelungen aus, die sich an der Realität und der Praxis orientieren. Die Politik müsse dafür im ständigen Austausch mit der Landwirtschaft und den Praktikern vor Ort sein und nicht von oben herab entscheiden.

Schon als Ahnataler Bürgermeister stand Michael Aufenanger im engen Austausch mit den Betroffenen von Entscheidungen und möchte dies als Bundestagsabgeordneter ebenso handhaben.
Landwirtschaft braucht gesellschaftliche Wertschätzung

Weiterhin komme es auf eine gesellschaftliche Wertschätzung der Landwirtschaft an. Die Beiträge der Landwirtschaft für die Gesellschaft, wie die Regionalversorgung, Nachwuchsausbildung und die Flächenbewirtschaftung, sollte den Menschen beim Kauf der Produkte bewusst sein. Auch im Bereich des Tierwohls sollte nicht automatisch der erhobene Zeigefinger gegen die Landwirtschaft erhoben werden. „Bei Familie Lotzgeselle kann man eindrucksvoll sehen, dass Landwirte ein ureigenes Interesse am Wohl ihrer Tiere haben“, so der Hundehalter Aufenanger.

Die Digitalisierung verändert ebenfalls die Landwirtschaft und schafft dabei neue Möglichkeiten zum Beispiel den Beitrag der Landwirtschaft für Klima- und Umweltschutz zu erhöhen. Eine zwingende Voraussetzung dafür ist eine digitale Infrastruktur, die insbesondere im ländlichen Raum leistungsfähig ist: „Hier müssen wir und werden wir aufholen“, so Aufenanger.

Als Bundestags- aber auch als Kreistagsabgeordneter möchte er daran mitwirken, die Arbeit der örtlichen Landwirtschaft darzustellen und unbegründete Vorurteile gegenüber den Landwirten abzubauen.

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