Mit einem Antrag für die Maisitzung des Kreistages fordert die CDU im Landkreis Kassel eine leistungsfähige Verkehrsverbindung für den Bereich nördlich von Kassel.

Diese Straße, die in der Trägerschaft des Bundes stehen muss, solle, so der CDU- Kreis – und Fraktionsvorsitzende Frank Williges, die Autobahnen BAB 7 und BAB 44 verbinden und von der derzeitigen Anschlussstelle Lutterberg in Südniedersachsen bis zur Anschlussstelle Breuna im Westen des Landkreises Kassel führen.

Der Zweckverband Raum Kassel soll mit dem Antrag der CDU beauftragt werden, die Trasse in sein Gesamtverkehrskonzept für die Region einzuarbeiten.

„Wir wollen damit sowohl eine Entlastung der Straßen der Stadt Kassel vom Fern- und Pendlerverkehr, wie auch eine bessere verkehrliche Erschließung des Nordkreises erreichen. Das gesteigerte Verkehrsaufkommen des deutlich erweiterten Gewerbegebiets am Flughafen Kassel-Calden und der An- und Abreiseverkehr zum Flughafen selbst erfordern eine neue Straßenverbindung, die die Menschen entlastet. Aber auch die Gewerbegebiete in Fuldatal, einschließlich des Areals der ehemaligen Fritz-Erler-Kaserne, würden ebenso von einer neuen Trasse profitieren, wie die Städte und Gemeinden im Nordkreis des Landkreises, die besser an das Fernstraßennetz angebunden wären. Sicherlich auch eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die demografische Entwicklung dieser Kommunen.

Von einer solchen neuen Trasse würde auch der Wirtschaftsraum Südniedersachsen profitieren. Für die Stadt Hannoversch Münden brächte eine neue Straße ebenso wie für die Stadt Kassel erhebliche Entlastungen vom Fernverkehr“, präzisiert Williges die Vorschläge der Union und macht abschließend deutlich:

„Die in den vergangenen Jahren diskutierten Trassen, die Kassel und die dicht besiedelten Gemeinden des Landkreises durchschneiden, kommen für uns nicht in Frage. Eine neue Straße muss den Menschen Entlastung bringen, die nicht mit der Belastung anderer erkauft wird, und daher deutlich weiter nördlich verlaufen.

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