„Die A49 ist beschlossene Sache und sie wird kommen, das ist sicher“, erklärte der nordhessische CDU-Bezirksvorsitzende Bernd Siebert MdB.
Nach der Freigabe von 1,1 Milliarden Euro durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages kann die Ausschreibung der letzten beiden Teilabschnitte bis zum Anschluss an die A5 in Form einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) nun vorbereitet werden.
„Das Verfahren verläuft ordnungsgemäß. Im letzten Teilabschnitt ist noch eine offen stehende Grundstücksfrage zu klären. Dies wird nach Aussage des zuständigen Ministeriums innerhalb der hessischen Landesregierung nun zeitnah erfolgen. Unsere Zielsetzung ist die Fertigstellung bis zum Jahr 2025“, sagte Bernd Siebert weiter. „Der Lückenschluss der A 49 ist für Hessen von immenser Bedeutung. Das betrifft sowohl die regional- und landespolitische Entwicklung wie auch die Auswirkungen auf das Infrastrukturnetz des Bundes.“
Rund 400 Millionen Euro der nun vom Haushaltsausschuss freigegebenen Mittel werden für den Bau der Autobahn veranschlagt, der Rest steht für die Betriebskosten in den kommenden 30 Jahren bereit. In einer Realisierung durch ÖPP würden private Akteure die Autobahn bauen und betreiben, während sie über die Dauer der Projektlaufzeit (30 Jahre) die Einnahmen aus der LKW-Maut erhalten. Dass die A49 nun kommen wird, sei der Tatsache geschuldet, dass man hier im Sinne der Region über Parteigrenzen hinweg gemeinsam gestritten habe. Bernd Siebert und sein CDU-Kollege Thomas Viesehon MdB, der im Verkehrsausschuss des Bundestages hart daran gearbeitet hat, haben sich gemeinsam mit den Kollegen der SPD und mit besonderer Unterstützung der hessischen Landesregierung kontinuierlich für den Lückenschluss eingesetzt. Das trägt nun Früchte.
Abschließend sagte Siebert: „Angesichts schwieriger demografischer Prognosen hat man es in den vergangenen Jahren geschafft die Weichen auf Bundes- und Landesebene so zu stellen, dass Nordhessen eine Boom-Region geworden ist. Die A49 hat hierfür eine große Bedeutung. Die Arbeitslosigkeit ist seit dem Jahrtausendwechsel um fast sechzig Prozent gesunken. Alle nordhessischen Landkreise und die Stadt Kassel haben von diesem Trend profitieren können. Die Beschäftigung liegt auf einem beachtlich hohen Niveau. Das stellt unsere Spitzenunternehmen in der Region natürlich vor die schwierige Herausforderung qualifiziertes Personal zu finden. Wir werden diese Aufgabe annehmen.“

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