KASSEL. Ein Beratergremium der Bundesregierung hat einen Vorschlag vorgelegt, die Rente schrittweise auf ein reguläres Renteneintrittsalter mit 68 Jahren anzuheben.

Aufenanger sieht diesen Vorschlag kritisch. „Es brauchen nicht plötzlich alle ein Jahr länger zu arbeiten. Das Eintrittsalter soll in dem Vorschlag erst 2042 und dann stufenweise angehoben werden und auch nur bei steigender Lebenserwartung“, so der CDU-Kreisvorsitzende Michael Aufenanger.

Entscheidend sei, dass die Renten sicher und verlässlich und gleichzeitig Gelder für Investitionen in die Zukunft erhalten blieben: „Das betrifft vor allen Dingen den Klimaschutz, Schulen und Bildung, Kinder und Jugend“, fordert Aufenanger weiter.

Die Finanzierung der Renten und die Sicherung der Zukunft dürfen sich nicht gegenseitig Gelder streitig machen. „Die verlässliche Rente für alle und die Sicherstellung einer Zukunft müssen im Einklang miteinander stehen“, erklärt Aufenanger, der im Wahlkreis Kassel für den Bundestag kandidiert.
Dabei sei klar, dass „das Verhältnis der geleisteten Arbeit und in Rente verbrachter Lebenszeit konstant bleiben“ solle. Dafür bedürfe es flexibler Lösungen. Die längeres Arbeiten fördert, aber nicht verbindlich vorschreibt. „Unser Ziel ist es, ein lebenswertes Land für alle zu bleiben: Sowohl den heute arbeitenden Menschen, die mit guten Gewissen mit einer sicheren Rente rechnen; als auch der jüngeren Generation, und ebenso allen künftigen Generationen durch den Schutz und Erhalt der Natur und Umwelt. Es kann z.B. nicht sein, dass Menschen heute aufgrund tariflicher und gesetzlicher Regelungen in die Zwangsrente geschickt werden.“

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