KASSEL. Während die Digitalisierung in Form von Smartphones, digitalen Bezahlmöglichkeiten und dem Internet unseren Alltag beherrscht, müssen einige Verwaltungsvorgänge noch persönlich und auf Papier durchgeführt werden. Dabei bietet die Digitalisierung enorme Möglichkeiten der Optimierung und Vereinfachung von Prozessen für Verwaltungen und Bürger. In diesem Zusammenhang hat der Bundestag das Onlinezugangsgesetz (OZG) verabschiedet, das die verpflichtende Bereitstellung von digitalen Verwaltungsvorgängen bis Ende 2022 vorschreibt.

Bundestagskandidat, Michael Aufenanger (CDU), hat sich über den Stand der Umsetzung des OZG bei der eKom21 informiert. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des wichtigsten IT-Dienstleisters der hessischen Kommunen, Bertram Huke, wurden dem Kandidaten für den Wahlkreis Kassel die schon zum jetzigen Zeitpunkt verfügbaren Programme vorgestellt. So können die Programme der eKom21 schon über 100 Verwaltungsvorgänge, die laut OZG digitalisiert werden müssen, nur am Computer abwickeln. „Der Bürger hat die Möglichkeit nachts Verwaltungsvorgänge in weniger als 5 Minuten abzuschließen. Die Digitalisierung unserer Kommunen bietet ein hohes Potential“, so Aufenanger.

Entbürokratisierung durch Digitalisierung
Der ehemalige Bürgermeister von Ahnatal setzt sich für die Digitalisierung der Kommunen ein, da dadurch eine Entbürokratisierung der Vorgänge ermöglicht wird: „Die Digitalisierung erfordert es, Verwaltungsvorgänge neu zu denken und dabei die Perspektive des Bürgers einzunehmen und für ihn angenehm zu gestalten“, so der Vorsitzende der CDU im Landkreis Kassel, Aufenanger.

Für den erfahrenen Praktiker aus der Verwaltung ist dabei klar, dass die Digitalisierung der Kommunen Ende 2022 nicht endet: „Digitalisierung ist ein stetiger Prozess und unsere Kommunen müssen dabei unterstützt werden, dauerhaft auf dem neusten Stand zu sein.“ Als Bundestagsabgeordneter in Berlin möchte sich Michael Aufenanger deshalb für Förderprogramme einsetzten, die auch die Folgekosten im Blick behalten.

Cybersicherheit auch für Kommunen relevant
Die Digitalisierung darf jedoch nicht auf Kosten der Datensicherheit gehen. Erst vor kurzem wurde die hessische Stadt Geisenheim Opfer eines Cyberangriffes. Bertram Huke hat dabei dem Bundestagskandidaten, Aufenanger, dargestellt, dass die eKom21 ein enger Partner auch im Bereich der Cybersicherheit für die Kommunen ist. In Schulungen und Mitarbeitersensibilisierung wird diesem Aspekt eine besondere Aufmerksamkeit zu Teil.

„Die Sicherheit der digitalen Infrastruktur unserer Kommunen und Unternehmen ist mein Anspruch eines modernen Blickes auf Innere Sicherheit und muss von der Bundespolitik in den Blick genommen werden“, so Aufenanger. Er freue sich, dass die eKom21 vom Bundesinstitut für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Bereich der Cybersicherheit seit 2009 zertifiziert ist.

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