KREIS KASSEL. Mit Sorgen schaut der CDU-Kreisfraktionsvorsitzende Andreas Mock auf die Debatte, die im Bundesrat bezüglich eines möglichen Motorradfahrverbotes für das Wochenende geführt wird. Für Mock ist klar, dass allgemein etwas gegen die Lärmbelästigung von zu lauten Motorrädern unternommen werden müsse. „Wer eine Maschine fährt, die lauter ist, als es die gesetzlichen Bestimmungen erlauben, muss sanktioniert werden“, betont Mock. Ein monatliches Fahrverbot und die Einziehung des Motorrades wären geeignete Mittel, um die Lärmbelästigung zu minimieren. Dafür müssten von der Polizei am Wochenende regelmäßige Kontrollen auf beliebten Motorradstrecken durchgeführt werden.

Ein allgemeines Fahrverbot für alle vier Millionen Motorradfahrer in Deutschland, von denen sich die meisten an Recht und Gesetzt halten, empfindet Mock als ungerecht und nicht verhältnismäßig. Bei einem Fahrverbot würden anständige, KFZ-Steuerzahlende Motorradfahrer dafür bestraft, dass eine Minderheit sich nicht an die Gesetze halte. Gegen diesen Verbotswahnsinn müsse etwas unternommen werden. Mock weißt außerdem daraufhin, dass es gerade im Landkreis viele schöne Motorradstrecken gibt, an denen sich auch zahlreiche Ausflugslokale und Hotels befinden, die sich gerade auf den Motorradtourismus spezialisiert haben. „Diesen Unternehmen würde man bei einem Motorradfahrverbot, die wirtschaftliche Grundlage entziehen. Dies wäre grade in Zeiten von wirtschaftlichen Verlusten durch die Corona-Pandemie ein weiterer finanzieller Tiefschlag“, so Mock weiter. Die CDU-Kreistagsfraktion werde deswegen auch im Kreistag gegen das drohende Fahrverbot kämpfen!

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