Mit großem Unverständnis hat Maik Sembowski, CDU Kandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis 1, darauf reagiert, dass die Forderung nach einer leistungsfähigen Verkehrsverbindung nördlich von Kassel von der SPD abgelehnt wird.

 „Wenn von Seiten der SPD behauptet wird, dass mit der vom Kreistag beschlossenen Lenkungsgruppe zur Verkehrsanbindung des Flughafens Kassel-Calden die Verkehrsprobleme in der Stadt Kassel und insbesondere in den Kommunen im nördlichen Landkreis gelöst seien, so zeugt dies von einem sehr engen Blickwinkel und ist auch meilenweit von den Erfordernissen entfernt. Nur verkehrstechnisch gut erschlossene Gebiete haben im Zuge der demographischen Veränderungen eine Chance auf eine positive Entwicklung,“ erklärt Sembowski.

„Die unterschiedliche Entwicklung der Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner machen deutlich, dass da, wo eine Autobahn wie die A4 vorhanden ist, es steil aufwärts geht und dort wo die A44 fehlt, die wirtschaftliche Entwicklung stagniert und die Menschen wegziehen. Auch der Neubau der B 241 im Uslarer Land zeigt dies ganz deutlich. Hier fordern die Bürger aktiv in einer eigenen Bürgerinitiative den möglichst zeitnahen Aus- bzw. Neubau der Verkehrsanbindung. Ich will nicht, dass die Menschen den Altkreis Hofgeismar verlassen müssen, weil sie für sich und ihre Kinder keine Zukunft mehr sehen!

Eine leistungsfähige Verkehrsverbindung nördlich von Kassel, die sicherlich keine Autobahn sein muss, ist für die Gesamtentwicklung des Altkreises Hofgeismar zwingend erforderlich und geht weit über die Verkehrsanbindung des Flughafens Kassel-Calden hinaus.

„Insbesondere von der Landtagsabgeordneten Hofmeyer wäre zu erwarten gewesen, dass sie sich für die Belange der Menschen im Nordkreis und für eine prosperierende Wirtschaftsregion im Altkreis Hofgeismar einsetzt,“ so Sembowski.

Dazu gehört nun mal eine leistungsfähige Verkehrverbindung, die nicht nur deshalb abgelehnt werden darf, weil der Antrag im Kreistag von der CDU gestellt wurde, erklärt Sembowski abschließend.

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